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Tiershop.de vom 17.01.2007
Pheromone

Pheromone sind Botenstoffe, die von verschiedensten Drüsen abgeschieden werden. Über den Geruchssinn können sie aufgenommen werden.

Pheromone - was ist das eigentlich?

Pheromone sind sogenannte "Ektohormone". Das sind Hormone, die an die Außenwelt abgegeben werden, die der chemischen Kommunikation zwischen Individuen dienen. Dies können Individuen der gleichen Art sein - hierbei handelt es sich meist um sexuelle Lockstoffe, die bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle spielen - aber auch bei Individuen verschiedener Arten können Pheromone der Kommunikation dienen, wie z. B. Stechmücke - Mensch, Insekt - Pflanze, etc.

Eine spezielle Untergruppe der Pheromone sind die Apaisine. Sie werden von allen laktierenden Muttertieren (Säugetieren) produziert und tragen zur Mutter-Kind-Beziehung bei, indem sie einen emotional stabilisierenden Einfluss auf den oder die Säuglinge haben. Dies trifft übrigens auch auf den Menschen - also stillende Frauen - zu.

Und wie wirken diese Pheromone?

Pheromone wirken schon in sehr geringen Konzentrationen, da sie sehr spezifisch sind. Sie können über den normalen Geruchsinn wahrgenommen werden. Ihre Auswirkung und unbewusste Beeinflussung von Stimmung und Emotionen entsteht aber bei der Wahrnehmung über das Vomeronasalorgan. Dieses Organ befindet sich auf dem Grund der Nasenhöhle. Die unterschiedliche Auswirkung der Wahrnehmung beruht auf einer unterschiedlichen neuronalen Vernetzung mit dem Gehirn.
Oft kann man die Wahrnehmung mancher Pheromone über das Vomeronasalorgan bei Tieren beobachten - sie flehmen. Dabei ziehen sie die Oberlippe hoch, öffnen den Mund leicht, bewegen eventuell die Zunge.

Die Pheromontherapie - Zauberei oder Wissenschaft?

In der Pheromontherapie werden meistens synthetisch hergestellte Analoge von Pheromonen therapeutisch oder prophylaktisch eingesetzt.

Seit einigen Jahren beschäftigen sich Patrick Pageat und sein Team von Pherosynthèse (Frankreich) mit Pheromonen und deren therapeutischen Einsatz bei Kleintieren und landwirtschaftlichen Nutztieren - ein Thema, das in den letzten Jahren durch die neu erworbenen Kenntnisse immer mehr an Bedeutung gewonnen hat.

Hunde und Pheromone

Beim Hund liegt der Forschungsschwerpunkt bei der Untersuchung der chemischen Kommunikation sozialer und sexueller Beziehungen.

Die gegenseitige geruchliche Kontrolle des Analbereichs bei Hunden beruht auf der Sekretion aus Analbeutel, hepatoiden Drüsen und Talgdrüsen im Analbereich. Dieser Vorgang ist von grosser Bedeutung für die soziale Kommunikation unter Hunden. Die Entleerung der Analbeutel ist ein typisches Symptom einer Panikreaktion.
Beim Kot- und Harnabsatz geben chemische Botschaften (Vaginalsekret/Rektalschleimhaut) Informationen über Zyklusphase und sozialen Status.
Besonders Rüden hinterlassen durch Scharren nach Kot-/Harnabsatz mit den Hinterbeinen chemische Informationen aus den Schweiss- und Interdigitaldrüsen (liegen zwischen den Zehen), die wiederum oft mit Harn markiert werden.

Laktierende Hündinnen sezernieren ein Appeasing Pheromone, welches der Mutter-Kind-Bindung dient und einen beruhigenden, emotional ausgleichenden Einfluss auf den/die Welpen hat. Es ist dem menschlichen Appeasing Pheromone am ähnlichsten.

Wie Katzen haben auch Hunde Gesichtspheromone, sogenannte Dominance Related Pheromones. Sie sind dem Appeasing Pheromone sehr ähnlich (wenn nicht sogar identisch) und werden von ranghohen Individuen produziert und dürften einige Bedeutung für die soziale Kommunikation und Rangordnung haben.

D.A.P. und seine Anwendungsgebiete

Viele Situationen vermitteln Ihrem Hund ein Gefühl der Unsicherheit. Er reagiert beispielsweise mit Stress, Angst oder Kummer:

  • nach Trennung von der Mutter (Welpe)
  • als Neuankömmling vei einem neuen Besitzer
  • bei Umgebungswechsel (Umzug, Urlaub, Tierpension, Tierarztpraxis, etc.)
  • bei unterschiedlichen äußeren Einflüssen, wie Besucher, allein sein, Feuerwerk, usw.
  • beim Autofahren

Typische Anzeichen eines gestressten oder verängstigten Hundes sind z. B.

  • eine geduckte Haltung oder Verkriechen, Zittern
  • stressbedingte verminderte Aktivität und Spielfreude
  • stressbedingte verminderte Futteraufnahme 
  • zerstörerisches Verhalten, anhaltendes Jaulen oder Bellen
  • exzessives Belecken der Pfoten o. ä.
  • erbrechen, speicheln
  • Reiseübelkeit, Reiseangst

Was ist das Beruhigungspheromon?

Das Beruhigungspheromon ist ein Geruchsbotenstoff, der von der Hündin drei bis fünf Tage nach der Geburt ihrer Welpen am Gesäuge gebildet wird.

Was bewirkt das Beruhigungspheromon?

Während seiner Endteckungsreisen sucht der Welpe immer wieder Kontakt zur Mutter, deren Beruhigungspheromon ihn emotional stabilisiert und beruhigt. Dieser beruhigende Effekt lässt sich bei Welpen und auch bei ausgewachsenen Hunden beobachten.

Die Anwendung eines Produktes, das sich diesen beruhigenden Effekt eines natürlichen Pheromons zu Nutzen macht, vermindert Stress, Angst und Kummer bei Hunden jeden Alters.

Ein bahnbrechendes Produkt für das Wohbefinden Ihres Hundes!

Effektivität

D.A.P. hat sich in klinischen Studien als äußerst hilfreich bei allen Problemen im Zusammenhang mit Stress, Angst oder Kummer bei Hunden erwiesen. Die beruhigenden Effekte von D.A.P. werden schnell sichtbar. Bis zum Rückgang aller Anzeichen von Stress, Angst oder Kummer sollte das Produkt 2 - 3 Monate kontinuierlich angewendet werden.

Praktikabilität

D.A.P. ist in zwei Handelsformen erhältlich:

Als Zerstäuber für die Steckdose zur kontinuierlichen Anwendung: Setzen Sie D.A.P. in den Raum ein, in dem sich Ihr Hund hauptsächlich aufhält. 1 D.A.P. Zerstäuber entspricht 1 Monat Beruhigung für eine Wirkungsfläche von 50 - 70 qm.

Als Pumpspray für Anwendungen außer Haus: Sprühen Sie D.A.P. auf ein Hundehalstuch oder direkt ins Auto (in die Transportbox oder auf die Liegefläche). Für lokale Anwendung im Haus: D.A.P.-Spray verstärkt im Haus den Effekt des D.A.P.-Zerstäubers. 8 bis 10 Pumpstöße direkt auf die Liegestelle oder 4 - 8 Pumpstöße auf ein Halstuch sprühen, alle 1,5 bis 2 Stunden erneuern (Einsatz ca. 15 Min. vor dem gewünschten Effekt)

Übrigens: Sie können auch problemlos D.A.P.-Produkte (für Hunde) und Feliway-Produkte (für Katzen) kombinieren. Die Pheromone wirken rein artspezifisch und nehmen keinerlei Einfluß aufeinander! Wenn Sie also beispielsweise einen Hund und eine Katze aneinander gewöhnen möchten, können Sie beiden Tiere die Eingewöhnung aneinander mit den beiden Produkten erleichtern!

Und >>hier<< geht's zum D.A.P.-Set! Klicken Sie >>hier<< um zum D.A.P.-Spray zu gelangen!

Ein kurzer Überblick über die Einsatzgebiete von D.A.P.

Einsatzgebiet

Mittel der Wahl

unterstützend

Dauer der Anwendung

Angst / Aggression

D.A.P.-Set für die Steckdose

D.A.P.-Spray

≥ 4 Wochen über die Symptome hinaus

Gewitter

D.A.P.-Spray

 

mit Beginn des Gewitters, 3 – 4 Sprühstöße auf ein Halstuch

Psychogene Diarrhoe / Erbrechen

D.A.P.-Set für die Steckdose

D.A.P.-Spray

≥ 4 Wochen über die Symptome hinaus

Psychogene Inappetenz

D.A.P.-Set für die Steckdose

D.A.P.-Spray

≥ 4 Wochen über die Symptome hinaus

Reiseangst / Reiseübelkeit

D.A.P.-Spray

 

15 Min. vor der vor der Reise; 8 – 10 Sprühstöße in den Kofferraum

Stereotypien (z. B. Atopie, Leckdermatitis)

D.A.P.-Set für die Steckdose

D.A.P.-Spray

≥ 4 Wochen über die Symptome hinaus

Silvester

D.A.P.-Set für die Steckdose

D.A.P.-Spray

2 Wochen vor Silvester bis 1 Woche nach Silvester

Trennungsangst

D.A.P.-Set für die Steckdose

D.A.P.-Spray

≥ 4 Wochen über die Symptome hinaus

Urlaub / Pension

D.A.P.-Set für die Steckdose

D.A.P.-Spray

für die Zeit des Aufenthaltes anwenden

Ein kurzer Überblick über die Einsatzgebiete beim Welpen

Einsatzgebiet

Mittel der Wahl

unterstützend

Dauer der Anwendung

Lernprozesse im Haus (z. B. alleine bleiben, Eingewöhnung)

D.A.P.-Set für die Steckdose

D.A.P.-Spray

≥ 8 Wochen

Lernprozesse draußen (z. B. Autofahren)

D.A.P.-Spray

 

≥ 8 Wochen


 

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