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Tiershop.de vom 17.01.2007FlöheDie häufigsten "Mitbringsel" sind Flöhe. Bis sie von Ihnen entdeckt werden, haben sie bereits hunderte von Eiern in Ihrer Wohnung abgelegt ... Der Parasit Es gibt verschiedene Arten der Flöhe. Man unterscheidet:
wobei diese Parasiten nicht so sehr wirtsspezifisch sind. Das heißt in Ermangelung seines bevorzugten Wirtes befällt der Floh auch einen anderen. Flöhe sind hochspezialisierte Individuen von 2 bis 3 mm Größe und rotbrauner Farbe. Sie haben Kopf, Körper und Beine, wobei der gesamte Körper seitlich abgeplattet ist. Die langen Beine vesetzen sie in die Lage Weiten vom 50-fachen ihrer Größe in einem Sprung zu überwinden. Sie leben auf ihren Wirten und in der Umgebung. Als Nahrung benötigen sie Blut daß sie durch einen Saugakt gewinnen. Dabei übertragen die Flöhe auch den Bandwurm Dipylidium caninum.
Die Entwicklung Nach der Blutmahlzeit verlassen die Flöhe den Wirt und halten sich in seiner Umgebung auf (Lager, Teppich u.ä.). Dort vermehren sie sich in einem Entwickelungzyklus über Ei, Larve und Puppe bis zum erwachsenen Floh. Dieser Zyklus verläuft temperaturabhängig und benötigt bei 20 Grad Temperatur ca.18 Tage. Im Winter kommt er draußen ganz zum erliegen.
Die Symptome Durch den Flohstich wird die Haut der betroffenen Tiere gereizt. Starkes nervöses Kratzen an ganzen Körper, allgemeine Unruhe, Fellbeißen sind die Verhaltensweisen die dem Tierbesitzer zuerst auffallen. Die ständige Reizung ist für die Tiere Stress. Das Kratzen und Beißen führt zu unzähligen kleinen Verletzungen der Haut, durch die Bakterien eintreten können und zu Entzündungen führen. Bei einem sterken Befall geht das Fell aus und Krusten bilden sich auf der Haut.
Die Flohstichallergie Häufig entwickelt sich bei Hund und Katze eine Flohspeichelallergie.Hunde zeigen dann eine Hautentzündung v.a im Bereich der Kruppe, der Hinterbeine und Bauchunterseite. Die Haut zeigt rote Papeln, Haarlosigkeit und wird bei längerer Dauer schwarz und lederartig. Das Flohproblem Flohbefall beschränkt sich nicht auf Ihr Tier allein. Im Gegenteil. Am auffälligsten sind zwar Flöhe, die Sie auf Ihrem Tier finden. Sie stellen allerdings nur einen kleinen Teil des eigentlichen Flohproblems dar. Der Grund: Auf jeden Floh auf Ihrem Tier entfallen etwa 100 Floheier, Flohlarven und Flohpuppen. Sie sind überall in Ihrer Umgebung verstreut. Genau dort, wo sich Ihr Haustier gerne und häufig aufhält: Im Körbchen, unter der Couch oder im Auto.
Die Diagnose Nachweis von Flöhen oder Flohkot. Flöhe werden am einfachsten mit einem speziellen Flohkamm (der nur zur Diagnose nützlich ist, nicht zum Entfernen der Flöhe!!) entdeckt. Flohkot wird ebenfalls im Flohkamm gesehen. Man kann das Fell der Tiere auch auf nassem Löschpapier ausschütteln; dabei färbt der Flohkot (Blutreste) das Papier rotbräunlich. Im Zweifelsfalle wird man bei Verdacht eine Flohtherapie anstreben; ein Behandlungserfolg zeigt danach die Richtigkeit der Verdachtsdiagnose. Die Behandlung Die Flohentwicklung dauert oft mehrere Monate. Entscheidend ist deshalb, nicht nur die Flöhe auf dem Tier, sondern auch die Floheier und Flohlarven in der Umgebung, z. B. unter der Couch, am Lieblingsplatz im Garten oder im Auto, zu bekämpfen. Und das mit einer monatlichen Spot-on-Behandlung.
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